Rohveganes Pad Thai

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Für Pad Thai gibt es sehr viele Rezeptvarianten. Die Grundzutaten sind aber immer Nudeln, Sprossen, Erdnüsse und natürlich die Pad Thai Sauce. Ich stelle euch ein paar Dressing-Varianten vor, die mehr oder weniger reichhaltig bzw. cremig sind. In einem geschlossenen Gefäss lassen sie sich 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Schneidet ihr mehr Gemüse zurecht, habt ihr gleich eine „Mahlzeit to go“ für den nächsten Tag. Ich nenne auch Alternativen, die nicht grundsätzlich roh sind.

Einkaufsliste Nudeln und Toppings:

Zucchini
Möhren
Rotkohl
rote Paprika
Pak Choi
Frühlingszwiebel
Sprossen
Koriander
Minze
mindestens 2 Limetten
optional Champignons
optional Kelpnudeln
optional Cashew oder Erdnüsse
optional Sesam

Die Mengenangaben für die Nudeln überlasse ich ganz euch. Die Liste stellt eine Zusammenstellung dar, die ich gelegentlich gerne für mehrere Esser zubereite. Wie man die Nudeln zubereitet, erkläre ich weiter unten Schritt für Schritt.

Fruchtiges Extra:
Mangowürfel
Papayawürfel

Einkaufsliste Dressing 1-3:

1) Cremiges und reichhaltiges Dressing ohne Tamarinde:
250 g Mandelmus oder Cashewmus in Rohkostqualität
2 EL frisch geriebenen Ingwer
4 EL Zitronen- oder Limettensaft (ca. 2 Limetten)
3 EL  Nama Shoyu oder Tamari
60 ml Agavendicksaft oder mindestens 30 g Kokosblütenzucker
3 gepresste oder gehackte Knoblauchzehen
1/2 TL Chiliflocken oder ein Stück frische Chili kleingeschnitten (oder mehr)

2) Cremiges und fettarmes Dressing mit Tamarinde:
3 EL Tamarindenfrucht ohne Kerne oder Tamarindenpaste
1 EL frisch geriebener Ingwer
1 EL + 1 TL Nama Shoyu oder Tamari
3 EL Agavendicksaft oder 40 g Kokosblütenzucker
2 gepresste oder gehackte Knobloauchzehen
1/2 TL Chiliflocken oder ein Stück frische Chili kleingeschnitten (oder mehr)
60 ml Wasser, wenn man die Tamarindenpaste verwendet
oder 100 ml bis zu 40° erwärmtes Wasser, um die Tamarindenfrucht aufzulösen
Limettensaft nach Geschmack oder Limettenspalten dazu reichen (ca. 2 Limetten).

3) Fettarmes und salzarmes Dressing mit/ohne Tamarinde:
Tamarindenfrucht ohne Kerne oder Tamarindenpaste
4 EL oder 60 ml Limettensaft (ca. 2 Limetten)
optional 3 EL Nama Shoyu oder Tamari
3 TL Agavendicksaft oder 20 g Kokosblütenzucker
Chiliflocken oder frische Chili nach Geschmack
2 gepresste oder gehackte Knoblauchzehen
optional Tomatenmark, passierte Tomaten, frische und kleingeschnittene Tomaten ohne Kern oder getrocknete Tomaten ohne Salz

Zubereitung der Dressings:

Alle Dressings lassen sich sowohl im Mixer als auch in der Salatschüssel zubereiten. Letzteres ist „spülsparend“. Nehmt ihr beim dritten Dressing die getrockneten Tomaten, werdet ihr einen Mixer brauchen – dann gebt alle Zutaten hinein.

Nehmt Nama Tamari oder Nama Shoyu statt den herkömmlichen Sojasaucen aus dem Supermarkt. Shoyu ist weizenhaltig, Tamari ist weizenfrei. Nama bedeutet übersetzt “roh”. Die findet ihr in Bioläden. Die herkömmlichen Sojasaucen sind meistens chemisch hergestellte Erzeugnisse, die ausserdem pasteurisiert sind.

Die Mengen unterscheiden sich, da sie auch jeweils für unterschiedliche Mengen an Gemüsenudeln benötigt wurden. Schmeckt entsprechend eurem Gaumen ab und seid vorsichtig mit dem Chili, wenn ihr ihn nicht gut vertragen solltet. Fügt nach Möglichkeit nicht mehr an Wasser als angegeben hinzu, da die Dressings Wasser aus der Zucchini ziehen – es wird sich also noch etwas verflüssigen, entsprechend der von euch verwendeten Menge an Zucchini.

Nudelzubereitung:

Für die Nudeln spiralisiere ich gerne Zucchini und Möhren.

Ich pflücke mit der freien Hand die Nudeln gleich in der gewünschten Länge ab. Alternativ kann man einen Sparschäler, eine Julienne oder einen Gemüsehobel mit einem Aufsatz für feine Streifen verwenden. Wer helle Nudeln bevorzugt, kann die Zucchini vorher schälen. Ich esse sie allerdings lieber mit Schale.

Die Kelpnudeln  sind eine interessante Alternative, die allerdings auch deutlich mehr kostet. Für die Zubereitung weicht man sie lediglich in etwas Wasser ein, lässt sich dann gut abtropfen und vermischt es mit den Gemüsenudeln.

Die Nudeln vermische ich in einer grossen Schüssel. Anschliessend hobel ich mit dem Gemüsehobel etwas Rotkohl in feine Streifen und schneide eine rote Paprika, Pak Choi und Frühlingszwiebeln ebenfalls in feine Streifen.

Beides gebe ich zu den Nudeln in die Schüssel und toppe das Ganze mit Sprossen, Koriander, Minze und optional noch mit kleingeschnittenen Champignons.

Optional könnt ihr noch gehackte Erdnüsse oder Cashews drüber geben. Oder Sesam. Halbierte Limetten oder in Spalten gehören für mich immer dazu. Sind sie halbiert, lassen sie sich gut auf die Nudeln der „Mahlzeit to go“ setzen und mitnehmen. Das Dressing nehmt ihr in einer kleinen Flasche mit und schon habt ihr alles dabei.

Guten Appetit.

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